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Übersicht
Aktuelles aus dem Gesundheitsbeirat
- Rückblick: Zweites Gesundheitsforum am 3. März
- Landesweiter Präventionstag am 12. Oktober
Neuigkeiten aus dem Gesundheitsreferat
- Arbeitskreis Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen feiert 10-jähriges Jubiläum
- Ausbildungsmonitoring Pflege 2025 & Stadtratsbeschluss zu „Pflege in München III“
- Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke verlangsamen
- Beschluss der neuen Fachleitlinie Gesundheit 2026
- Eröffnung des Hauses für Kinder- und Jugendgesundheit
- Präventionsprojekt „Papilio“ in Münchner Kitas gestartet
- Starterpaket mit nachhaltigen Menstruationsartikeln für Mädchen* und Frauen* in München
Neuigkeiten der Mitglieder des Gesundheitsbeirats
- Digitale Krebsprävention an Schulen – Projekt „CCC macht Schule digital“
- kidsTUMove – Rehasport auf Rezept für Kinder und Jugendliche
- Strukturierte Krebsfrüherkennung für Raucher*innen an der München Klinik Bogenhausen
- Tag gegen Lärm 2026 – Programm für München von 23. April bis 21. Mai
Weitere Informationen aus dem Münchner Gesundheitswesen
- Aufklärungsbroschüre zu Früher Fehlgeburt (im 1. Trimester)
- Begegnungsräume in München für Menschen mit Depression
- Die Klimaspürnasen wachsen weiter: Gesundheit und Umwelt im Kindergarten
- E-Learningangebote der BAS – flexibel, aktuell, praxisnah
- Multiplikator*innen für die Informationskampagne Brücken bauen
- Neues Versorgungsangebot und neue Kampagne der Krisendienste Bayern
- Podcast „pro familia Journal“
- Young GeQos – gesund und stark in Oberföhring
- Patient*innen Informationsveranstaltung zum Thema Migräne
- Aktionswoche: Sport, Spiel und Bewegung in Freimann
- Online-Veranstaltung „Prävention von FGM/C durch Zusammenarbeit mit Communities in München“
- Tag der offenen Tür bei Refugio München
- Gender Health Gap – Ungleichheit erkennen, verstehen, verändern
- Sicher begleiten – kompetent handeln: Umgang mit Suizidalität
- Fachvortrag zur ungewollten Schwangerschaft nach Gewalterfahrung
- Essstörungstrialoge für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte
- Aktionswoche Alkohol 2026 – HaLT in Bayern macht mit!
- Aktionstag „Wir bewegen Bayern“
- Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats: Gesundheit in München – Prävention gemeinsam gestalten
- Webinar „Inklusive Medizin – Kompaktschulung Leichte Sprache in der Patientenkommunikation“
- Quartiersküchen für München – Einladung zum Infotreffen
- KOKAIN:prevent – Entwicklung und Nutzung digitaler Präventionsmaßnahmen für Kokainkonsumierende
- Fortbildung „Gewalt in der Geburtshilfe – Strukturen verstehen, Handlungsspielräume erweitern“
- Tag der Ersten Hilfe
- 16. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel
- Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) – Männer
Aktuelles aus dem Gesundheitsbeirat
Rückblick: Zweites Gesundheitsforum am 3. März
Im zweiten Gesundheitsforum wurde die Fortschreibung der Fachleitlinie Gesundheit im Rahmen der Perspektive München vorgestellt. Die Fachleitlinie Gesundheit bildet den strategischen Rahmen für Prävention, Gesundheitsförderung, Versorgung und Gesundheitsschutz in München. In einem interaktiven Austausch erhielten die Mitglieder des Gesundheitsbeirats vor Ort und online Einblicke in die verschiedenen Handlungsfelder der Fachleitlinie Gesundheit. Im Mittelpunkt stand die Priorisierung spezifischer Präventionsthemen für München.
Der Gesundheitsbeirat möchte die Gesundheitskonferenz am 17. Juni zum Thema „Gesundheit in München – Prävention gemeinsam gestalten“ und den landesweiten Präventionstag am 12. Oktober nutzen, um das Thema Prävention stadtweit in den Fokus zu rücken. Die Mitglieder des Gesundheitsbeirats brachten zahlreiche Vorschläge zu Maßnahmen und Gestaltungsmöglichkeiten für den Präventionstag ein.

Landesweiter Präventionstag am 12. Oktober
Der landesweite Präventionstag ist das strukturelle Ziel 5 des Masterplans Prävention Bayern. Der Präventionstag soll zukünftig jedes Jahr am Montag der 42. Kalenderwoche stattfinden. Ziel des Präventionstags ist es, Chancen aufzuzeigen, die Prävention und Gesundheitsförderung in jedem Lebensalter bieten und ein positives Klima für Prävention zu schaffen. Auch in München soll der Präventionstag mit Aktionen und Ideen gelebt werden.
Der Präventionstag gibt keine Schwerpunktthemen vor. Vielmehr ist es das Ziel, landesweit aufzuzeigen, welche Elemente zur Gesundheitsförderung, Vorsorge und Früherkennung beitragen. Ob Bewegung, Ernährung, Suchtprävention oder anderes, es gilt das Motto: Jeder Beitrag zählt!
Der Gesundheitsbeirat übernimmt die Koordination und steht als Ansprechpartner für den Präventionstag in München zur Verfügung. Gemeinsam mit den Mitgliedern und weiteren Akteur*innen des Münchner Gesundheitswesens wollen wir auf bestehende Angebote hinweisen und durch gezielte Aktionen die Aufmerksamkeit auf das Thema Prävention lenken. Der Gesundheitsbeirat freut sich über Interessierte und Partner*innen, die den Präventionstag gemeinsam gestalten wollen – kommen Sie gerne auf uns zu!
Weitere Informationen unter: www.gesundheitsbeirat.muenchen.de.
Neuigkeiten aus dem Gesundheitsreferat
Arbeitskreis Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen feierte 10-Jähriges
Am 22. April feierte der Arbeitskreis Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sein 10-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumssitzung. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek betonte in ihrem Grußwort die herausragende Bedeutung der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen für ein gesundes Aufwachsen, würdigte die Arbeit und das Engagement der Mitglieder und sprach ihren Dank aus. Der anschließende Vortrag von Prof. Dr. Sabine Pankofer (Katholische Stiftungshochschule München) thematisierte „Macht und Ohnmacht im Umgang mit Kindern und Jugendlichen“ und lud zu einer anregenden Diskussion unter den Teilnehmenden ein.
Der Arbeitskreis wurde 2016 ins Leben gerufen, um in München Austausch, Vernetzung, interdisziplinäres Arbeiten und Kooperation der versorgenden Systeme, Einrichtungen und Akteur*innen, die die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen betreffen, zu fördern. Er arbeitet eng mit dem Gesundheitsbeirat der Landeshauptstadt München zusammen.

Ausbildungsmonitoring Pflege 2025 & Stadtratsbeschluss zu „Pflege in München III“
Der Stadtrat beauftragte 2023 das Gesundheitsreferat, unter Beteiligung des Sozialreferats ein regelmäßiges Ausbildungsmonitoring Pflege in München durchzuführen. Dieses umfasst die Erhebung von Strukturdaten der Berufsfachschulen für Pflege, Pflegefachhilfe und Hochschulen sowie eine Befragung von Auszubildenden in der generalistischen Pflegeausbildung. Die Ergebnisse zeigen einen leichten Zuwachs an angebotenen und besetzten Ausbildungsplätzen im Jahr 2024. Rund 71 % der Auszubildenden würden die Ausbildung empfehlen und 82 % möchten nach der Ausbildung in der Pflege arbeiten. Verbesserungswünsche betreffen den Umgang in den Praxiseinsätzen, das Theoriecurriculum, die Flexibilisierung der Pflichteinsätze und die Praxisanleitungen. Ergebnisbericht unter: www.pflege-in-muenchen.de.
Das Ausbildungsmonitoring ist eines der Leuchtturmprojekte der beruflichen Pflege in München, die in der Stadtratsbeschlussvorlage „Pflege in München III“ vorgestellt werden. Die Vorlage berichtet neben dem Ausbildungsmonitoring Pflege, dem Kompetenzzentrum internationale Pflege (KiP), dem Wiedereinstiegsprogramm WESP für München, der Schulsozialarbeit und der kommunalen Pflegeakquise, über zahlreiche weitere Projekte und Fachveranstaltungen, die seit 2022 ins Leben gerufen wurden.
Weitere Informationen in der Beschlussvorlage „Pflege in München III“ unter: www.risi.muenchen.de.
Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke verlangsamen
Mit ihrem aggressiven Stechverhalten kann die Asiatische Tigermücke sehr lästig sein und unter bestimmten Umständen Infektionskrankheiten wie das Chikungunya-, Dengue- und Zika-Fieber übertragen. Ursprünglich ist sie in den Tropen heimisch, klimatische Veränderungen ermöglichen es ihr allerdings, sich weltweit auszubreiten. Inzwischen konnten sich auch in München verschiedentlich kleine Tigermückenpopulationen etablieren. Gerade deshalb ist es wichtig, der weiteren Ausbreitung dieser Stechmückenart entgegenzuwirken.
Daher ist die Mithilfe aus der Bevölkerung gefragt: Wie alle Stechmücken benötigen Tigermücken für die Eiablage stehendes Wasser. Je nach Temperatur schlüpfen die Larven innerhalb von wenigen Wochen. Es ist wichtig, mögliche Brutstätten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu vermeiden. Dazu zählen zum Beispiel Eimer, Gießkannen, Vogeltränken und Untersetzer. Diese sollten jetzt gereinigt und dann kopfüber gelagert oder untergestellt werden, um eine Ansammlung von Wasser zu vermeiden. Wasserspeicher wie Regentonnen oder Zisternen sollten mit einem eng schließenden, dichtmaschigen Netz oder einem Deckel abgedeckt werden.
Zudem werden folgende kostenfreie Infoveranstaltungen angeboten:
- Stadtbibliothek Laim am 28. April, 15:00 Uhr. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
- MVHS Laim, 30. April und MVHS Hadern, 11. Juni, jeweils um 19:00 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.mvhs.de.
Weitere Informationen und Newsletter zur Tigermücke unter: muenchen.de/tigermuecke.

Beschluss der neuen Fachleitlinie Gesundheit 2026
Am 25. März hat der Stadtrat die Fachleitlinie Gesundheit unter dem Titel „Gesundheitsgerechtigkeit fördern und Krisen meistern“ beschlossen. Sie bildet den strategischen Rahmen für Prävention, Gesundheitsförderung, Versorgung und Gesundheitsschutz in München für die kommenden Jahre und ist Teil des Stadtentwicklungskonzepts „Perspektive München“.
Der zweijährige Fortschreibungsprozess erfolgte unter breiter ressortübergreifender Beteiligung. Involviert waren städtische Referate, lokale Organisationen, politische Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen und engagierte Bürger*innen, einschließlich Mitgliedern des Gesundheitsbeirats. Die Umsetzung der Maßnahmen soll bis Ende 2030 erfolgen. Den Beschluss finden Sie im RatsInformationsSystem München.
Weitere Informationen zur Fachleitlinie und zum Öffentlichkeitsbericht sind verfügbar unter: www.stadt.muenchen.de. Bei Rückfragen erreichen Sie das Team unter leitlinie.gsr@muenchen.de.

Eröffnung des Hauses für Kinder- und Jugendgesundheit

Das Haus für Kinder- und Jugendgesundheit des Gesundheitsreferats in der Hackenstr. 12 wurde im März eröffnet. Die beiden Fachbereiche des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, die Gesundheitsuntersuchung zur Einschulung und die Schulärztliche Sprechstunde, die zuvor ihre Angebote in der Bayerstr. 28a durchgeführt haben, haben ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen. Im neuen, zentral gelegenen Standort wurde eine kinder- und familienfreundliche, inklusive Untersuchungs- und Beratungsumgebung verwirklicht. Die Landeshauptstadt München setzt damit ein Zeichen für den hohen Stellenwert der Gesundheit und des gesunden Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen.
Weitere Informationen zur Gesundheitsuntersuchung zur Einschulung und zur Schulärztlichen Sprechstunde des Gesundheitsreferats finden Sie unter: www.muenchen.de/seu und www.muenchen.de/schulgesundheit.
Präventionsprojekt „Papilio“ in Münchner Kitas gestartet
Gefühle verstehen, Konflikte lösen und gesund aufwachsen: Die Landeshauptstadt München stärkt mit dem Projekt „Papilio“ die Gesundheitsförderung im frühen Kindesalter. Am 5. Februar startete das Projekt im Haus für Kinder am Platz der Menschenrechte. Bürgermeisterin Verena Dietl eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Vertreter*innen des Gesundheitsreferats, des Referats für Bildung und Sport, der Papilio gGmbH sowie der BARMER, welche das Projekt finanziell fördert.
Papilio fördert gezielt sozial-emotionale Kompetenzen, Resilienz und ein positives Miteinander im Kita-Alltag. Gleichzeitig unterstützt es die Prävention von Sucht- und Gewaltverhalten. Pädagogische Fachkräfte werden qualifiziert, in ihrer Selbstwirksamkeit unterstützt und im Arbeitsalltag entlastet. Darüber hinaus werden Eltern einbezogen und in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt.
In sozioökonomisch besonders belasteten Modellregionen (Berg am Laim, Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach und Aubing-Lochhausen-Langwied) werden zunächst 60 Fachkräfte aus 30 Kitas geschult. Parallel werden acht städtische Fachkräfte zu Papilio-Trainer*innen qualifiziert, um das Programm dauerhaft zu verankern.
Weiterführende Informationen unter: www.stadt.muenchen.de und www.papilio.de.

Starterpaket mit nachhaltigen Menstruationsartikeln für Mädchen* und Frauen* in München
Mit dem deutschlandweit einzigartigen Pilotprojekt „Starterkits mit nachhaltigen Menstruationsartikeln“ setzt München ein Zeichen gegen Periodenarmut und für die Umwelt. Im Auftrag des Stadtrats haben das Gesundheitsreferat und das Sozialreferat ein Konzept entwickelt, das die Ausgabe von Starterkits und entsprechende Beratungen ermöglicht. Ziel des Pilotprojekts ist die Unterstützung für Menschen in München, die sich Menstruationsartikel nicht oder nur schwer leisten können. Darüber hinaus geht es um die Bereitstellung von Wissen über den hygienischen Umgang mit der Menstruation und um die Förderung der Nutzung von nachhaltigen Mehrweg-Periodenprodukten zum Schutz der Umwelt.
Anfang April startete die Verteilung von Starterpaketen mit einer Menstruationstasse und/oder zwei Periodenslips durch Beratungsstellen. Mehr Informationen zum Pilotprojekt und eine Übersicht der teilnehmenden Beratungsstellen unter: Menstruationsgesundheit – Landeshauptstadt München.
Neuigkeiten der Mitglieder des Gesundheitsbeirats
Digitale Krebsprävention an Schulen – Projekt „CCC macht Schule digital“

Wie kann man Jugendliche frühzeitig für Krebsprävention sensibilisieren? Genau da setzt das Projekt „CCC macht Schule“ an: Im Mittelpunkt steht die verständliche und alltagsnahe Aufklärung auf Basis des Europäischen Krebskodex. Seit 2017 wird das Schulprogramm am CCC München umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Das Programm wurde von 2022 bis 2025 unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention. Eine digitale Version wurde an Schulen bayernweit durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. An der Studie nahmen 923 Schüler*innen der Klassen 8 bis 13 teil. Die Ergebnisse zeigen: Das Wissen zur Krebsprävention stieg unmittelbar nach der Teilnahme signifikant an – und blieb auch nach drei Monaten auf einem erhöhten Niveau bestehen. Nach den positiven Ergebnissen wird das Projekt weiter ausgebaut – interessierte Schulen sind zur Teilnahme eingeladen.
Weitere Informationen unter: www.ccc-muenchen.de.
kidsTUMove – Rehasport auf Rezept für Kinder und Jugendliche

kidsTUMove bringt Bewegung dorthin, wo Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen bislang oft keine passenden Angebote finden: in ein medizinisch sicheres, sportpädagogisch begleitetes Trainingsumfeld. Das Programm an der Technischen Universität München richtet sich unter anderem an junge Menschen mit Herzfehlern, Krebserkrankungen oder Adipositas und ermöglicht ihnen regelmäßigen Sport trotz gesundheitlicher Einschränkungen. Neu ist, dass eine Rehasportgruppe nun ärztlich verordnet werden kann und damit in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. So können Kinder „auf Rezept“ am Training teilnehmen, Familien werden finanziell entlastet und Zugangsbarrieren sinken. Das strukturierte Rehatraining stärkt Ausdauer, Kraft und Bewegungssicherheit, fördert Selbstvertrauen und erleichtert die Rückkehr in Schule, Alltag und ggf. Vereinssport. Für die Kinder- und Jugendgesundheit in München schließt dieses Angebot eine wichtige Versorgungslücke.
Kontakt und Informationen unter: www.kidstumove.de. Rezept/ Verordnung für Ärzte und Interessierte: www.dbs-npc.de.
Strukturierte Krebsfrüherkennung für Raucher*innen an der München Klinik Bogenhausen

Seit April ist die Lungenkrebs-Früherkennung mittels Computertomographie eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die München Klinik Bogenhausen ist als zertifiziertes Lungenkrebszentrum auf die Versorgung auch komplexer Tumorerkrankungen spezialisiert und bietet in interdisziplinärer Zusammenarbeit der Pneumo-Onkolog*innen, Thoraxchirurg*innen und der hinsichtlich Diagnostik und schonender Gewebegewinnung hoch spezialisierten Radiologie ein strukturiertes Lungenkrebs-Screening für Raucher*innen an.
Das Lungenkrebs-Screening richtet sich an Raucher*innen mit erhöhtem Risiko, das bedeutet an Menschen zwischen 50 bis 75 Jahren, deren Zigarettenkonsum andauert oder vor weniger als 10 Jahren beendet wurde.
Weitere Informationen unter: www.muenchen-klinik.de.
Tag gegen Lärm 2026 – Programm für München von 23. April bis 21. Mai

Wenn die Münchner*innen jetzt im Frühling das Haus verlassen, erleben sie wieder die Vielfalt der Klänge. Im Park zwitschern Vögel, auf dem Spielplatz hört man Kinder spielen, durch offene Fenster dringt Musik in die Stadt, bei Regenwetter rauscht die Isar besonders laut, und auf den großen und kleinen Straßen tobt der Verkehr wie immer. Dann ist auch der „Tag gegen Lärm“ – immer am letzten Mittwoch im April.
Rund um den 29. April hat der Gesundheitsladen München mit Kooperationspartner*innen ein vielfältiges Programm aus Führungen, Vorträgen, Kursen und Hörspaziergängen zusammengestellt: Hilfen für Hörgeschädigte und Einblicke in die Forschung werden angeboten, man erfährt Wissenswertes über den Umgang mit Tinnitus und technischem Lärm und Naturschutzschutzvereine gehen auf „(Vogel-)Stimmenfang“.
Mehr Informationen unter: https://www.gl-m.de.
Weitere Informationen aus dem Münchner Gesundheitswesen
Aufklärungsbroschüre zu Früher Fehlgeburt (im 1. Trimester)

Jede dritte Frau erlebt eine Fehlgeburt, aber es gibt weiterhin wenig Wissen darüber. Wissen bedeutet Selbstbestimmung. Daher soll die Aufklärungsbroschüre über Frühe Fehlgeburt fundierte, leicht verständliche Informationen bereitstellen, die betroffenen Frauen eine selbstbestimmte Entscheidung und einen informierten Umgang mit dem Erlebten ermöglichen. Sie richtet sich an Frauen, Paare und Familien, die eine frühe Fehlgeburt erleben – ebenso wie an Fachpersonen, die im medizinischen, geburtshilflichen Kontext oder auch beratend tätig sind. Um möglichst viele Familien zu erreichen ist die Broschüre in sieben Sprachen verfügbar.
Printexemplare können bestellt werden über sternenkindersprechstunde@hausderfamilie.de und alle PDF-Versionen sind unter www.hausderfamilie.de einsehbar.
Begegnungsräume in München für Menschen mit Depression

Das Münchner Bündnis gegen Depression schafft neue Begegnungsräume und erweitert das bestehende Angebot für Austausch, Unterstützung und Vernetzung. Die Angebote richten sich an Menschen mit Depressionserfahrung, die Gemeinschaft suchen und aktiv sein möchten.
Dazu zählen unter anderem eine wöchentliche Lauf- und Spazierganggruppe sowie eine telefonische Beratung von Betroffenen für Betroffene. Einmal im Monat lädt zudem ein offener Stammtisch zum persönlichen Austausch ein. Mehrmals im Jahr bietet die Schreibwerkstatt Raum für kreatives Schreiben.
Darüber hinaus entstehen aktuell neue Möglichkeiten der Begegnung: Im Yoga-Workshop lernen die Teilnehmenden, wie Yoga bei Depression entlasten und unterstützen kann.
Alle Informationen zu den Angeboten finden Sie unter: www.muenchen-depression.de
Die Klimaspürnasen wachsen weiter: Gesundheit und Umwelt im Kindergarten

Die Folgen des Klimawandels sind besonders für Kinder eine immer größer werdende gesundheitliche Herausforderung. Um Kindergartenkinder frühzeitig für die Verbindung von Umwelt und Gesundheit zu sensibilisieren, hat die Stiftung Kindergesundheit in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse das Präventionsprogramm „Klimaspürnasen – Gesundheit und Umwelt im Kindergarten“ gestartet.
Seit dem Start in Bayern 2024 sind die Klimaspürnasen gewachsen: Mittlerweile nehmen über 600 Einrichtungen in mehreren Bundesländern teil und integrieren die Inhalte der Klimaspürnasen in ihren Kita-Alltag.
Die teilnehmenden Kindergärten erhalten ein kostenfreies Materialpaket mit vielfältigen Aktivitäten, Experimenten und Spielideen, die Kindern anschaulich vermitteln, wie sie ihre Gesundheit und die Umwelt schützen können.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Teilnahme finden Sie unter: www.klimaspuernasen.de.
E-Learningangebote der BAS – flexibel, aktuell, praxisnah

Die E-Learningkurse der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS) vermitteln fundiertes Wissen zu aktuellen Themen der Suchtprävention und Suchthilfe. Die Inhalte sind wissenschaftlich fundiert, praxisnah aufbereitet und richten sich an Fachkräfte sowie Interessierte. Die Kurse sind flexibel, ortsunabhängig und jederzeit bearbeitbar – ganz ohne feste Termine und im eigenen Tempo. Der Großteil der Angebote ist kostenlos.
Das Kursangebot umfasst unter anderem:
- Kurz & zeitgemäß: Sportwetten, Spielersperrsystem OASIS, Kryptotrading, rechtliche Grundlagen
- EfA: Verspiel nicht mein Leben – Entlastung für Angehörige
- LOSgelöst: Hilfe für Angehörige von Menschen mit Glücksspielproblemen
- Drogenbedingte Todesfälle: Einführung und Überblick
- Social Media: Risiken übermäßiger Mediennutzung
- Gaming und Internetnutzung: Einblick in die Welt digitaler Spiele
Kursangebot und weitere Informationen unter: www.lms.bas-muenchen.de
Multiplikator*innen für die Informationskampagne Brücken bauen

Die Informationskampagne Brücken bauen sucht aktuell nach neuen Multiplikator*innen, die mehrere Sprachen sprechen und Interesse haben sich für ältere Menschen zu engagieren. Die Schulung richtet sich an Personen, die einen eigenen oder familiären Migrationshintergrund haben oder die Herausforderungen und Bedürfnisse von Migrant*innen kennen.
In den Workshops wird vermittelt, welche Unterstützungs- und Beratungsangebote es in München für ältere Menschen gibt, wer Anspruch auf Pflegeleistungen hat, welche Möglichkeiten der Kurz- und Langzeitpflege es gibt, wie man für das Leben im Alter gut vorsorgen kann und wie diese Informationen an Menschen in ihrer Sprachcommunity weitergegeben werden können.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt – nur Interesse und Motivation, sich einzubringen. Die Schulung wird kostenlos an vier Terminen angeboten.
Weitere Informationen unter: www.hilfe-im-alter.de.
Neues Versorgungsangebot und neue Kampagne der Krisendienste Bayern

Seit Januar 2026 können sich Gehörlose und Menschen mit Hörbeeinträchtigung an die Krisendienste Bayern wenden. Mithilfe von Tess Relay Dienste GmbH ist ab jetzt eine Krisenintervention mit Gebärdenverdolmetschung möglich. Mehr Infos und Erklärvideos unter: www.krisendienste.bayern/gehoerlose/
Mit der Kampagne „Mut in der Krise“ setzen die Krisendienste Bayern in Kooperation mit dem Verein Mutmachleute e.V. ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen. Auf Plakaten, in Social Media und in Interviews teilen Betroffene und Angehörige ihre persönlichen Erfahrungen und machen Mut, sich in Krisen Hilfe zu holen. Weitere Informationen unter: www.krisendienste.bayern/kampagne-mut-in-der-krise/.
Podcast „pro familia Journal“

Im pro familia Journal werden aktuelle Themen rund um Partnerschaft, Sexualität, Liebe und (sexuelle) Selbstbestimmung behandelt. Es kommen Fachleute aus den Beratungsstellen von pro familia sowie aus der Münchner Soziallandschaft zu Wort. Der Podcast ist unter www.profamilia.de sowie auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
Pro familia bietet zudem Kurse und Veranstaltungen zu verschiedenen Themen an, wie Brustgesundheit, Einvernehmlichkeit und sexuelle Selbstbestimmung. Weitere Informationen unter: www.profamilia.de.
Young GeQos – gesund und stark in Oberföhring

Mit dem neuen Präventionsprojekt Young GeQos – gesund und stark in Oberföhring stärkt der GeQo Park e.V. gezielt die gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern (ab 6 Jahre) und Jugendlichen im Stadtteil. Das Projekt wird von Januar 2026 bis Dezember 2028 durch das GKV-Bündnis für Gesundheit in Bayern gemäß § 20a SGB V gefördert und setzt auf einen lebensweltorientierten, ganzheitlichen Ansatz. Das Gesundheitsreferat kooperiert mit dem GeQo Park e.V. und begleitet das Projekt fachlich.
Im Fokus steht die Förderung der mentalen Gesundheit sowie die Prävention und Reduktion von Übergewicht. Neben der strategischen Vernetzung lokaler Fachkräfte wird ein stadtteilbezogener Jugendrat aufgebaut, der Partizipation ermöglicht und junge Menschen aktiv in die Gestaltung ihres direkten Lebensumfelds einbindet. Gemeinsam mit Fachkräften und der Zielgruppe werden darauf aufbauend passgenaue, bedarfsorientierte und nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.
Weitere Informationen unter: www.younggeqos.de.

Veranstaltungshinweise
Patient*innen Informationsveranstaltung zum Thema Migräne | 04.05.2026, 18:30 – 20:00 Uhr | Kulturbahnhof Giesing | kostenfrei
Der MigräneLiga e. V.Deutschland lädt zu einer Patient*innen-Informationsveranstaltung zum Thema Migräne im Kulturbahnhof Giesing ein. Referierende sind der Neurologe Dr.HolgerKaube aus München und Lucia Baumann von der MigräneLiga e.V. Deutschland. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur neuen Migräne‑SelbsthilfegruppeMünchen‑Ost, die Betroffenen künftig einen geschützten Raum für Austausch, Unterstützung und Information bietet.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer der MigräneLiga e.V.
Aktionswoche: Sport, Spiel und Bewegung in Freimann | 04.05. – 10.05.2026 | Freimann | kostenfrei
Bei der Aktionswoche vom 4. bis 10. Mai erwartet Kinder, Jugendliche und Familien aus Freimann ein umfangreiches Sport- und Bewegungsprogramm. Von Fußball über Tanz bis Zirkustraining ist für jede*n etwas dabei und alle Angebote sind kostenlos. Wer Neufreimann besser kennenlernen möchte, kommt am 8. Mai von 14:00 – 16:30 Uhr beim Nachmittag für Familien mit Spiel- und Beratungsangeboten vorbei. Passend zur Aktionswoche erscheint der gleichnamige Stadtteilplan mit Orten für Sport, Spiel und Bewegung in Freimann als handlicher Faltplan und auf der Website der Präventionskette Neufreimann.
Weitere Informationen unter: www.pk-neufreimann.de.
Online-Veranstaltung „Prävention von FGM/C durch Zusammenarbeit mit Communities in München“ | 07.05.2026, 11:30 Uhr | online | kostenfrei
Das Pilotprojekt „Prävention von FGM/C durch Zusammenarbeit mit Communities in München“ endete im Jahr 2025 nach vierjähriger Laufzeit.
Das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München lädt in Kooperation mit IMMA e.V. zur Präsentation des Abschlussberichts ein, in der die Projektergebnisse vorgestellt werden.
Anmeldung bis zum 04.05.2026 per E-Mail an fachstellen.gsr@muenchen.de. Weitere Informationen im Flyer.
Tag der offenen Tür bei Refugio München | 08.05.2026, 12:00 – 17:00 Uhr | Refugio München | kostenfrei
Besuchen Sie das psychosoziale Zentrum für Geflüchtete und erfahren Sie mehr über die Arbeit, die Angebote sowie folgende Fachbereiche:
- Therapie und Sozialberatung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Aktuelle Projekte des Forschungsbereichs
- Das muttersprachliche Elterntraining „Eltern aktiv“
- Früherkennung besonders schutzbedürftiger Asylsuchender
- Die Refugio Kunstwerkstatt
- Die Außenstellen in Augsburg und Landshut
- Die Fortbildungs-Akademie Refugio Transfer
Anmeldung unter www.refugio-muenchen.de. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Fortbildungen von Refugio München finden Sie unter www.refugio-muenchen.de/veranstaltungen.
Gender Health Gap – Ungleichheit erkennen, verstehen, verändern | 12.05.2026, 19:00 – 20:00 Uhr | online | regulär 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, kostenfrei für LMU-Studierende
Gesundheitsversorgung ist nicht geschlechtsneutral. Von verzögerten Diagnosen bis hin zu ungleichen Behandlungschancen: In dieser Veranstaltung wird der Gender Health Gap beleuchtet und diskutiert, wie Betroffene und Fachkräfte Ungleichheiten erkennen und diesen aktiv entgegenwirken können.
Anmeldung und weitere Informationen sowie weitere Veranstaltungen des FrauenGesundheitsZentrums München unter: www.fgz-muc.de.
Sicher begleiten – kompetent handeln: Umgang mit Suizidalität | 18.05.2026, 29.06.2026, 12:30 – 13:00 Uhr | online | kostenfrei
Das Regionale Netzwerk Suizidprävention lädt Fachkräfte zu kompakten Inputs zu zentralen Themen rund um die Suizidprävention und den Umgang mit suizidalen Menschen ein. Die Sessions bieten praxisrelevante Impulse, aktuelle Erkenntnisse und Anregungen für eine sichere, professionelle und zugleich empathische Haltung im Alltag. Die Reihe eignet sich für alle Fachpersonen, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit suizidalen Menschen erweitern und ihr Wissen auffrischen möchten – ganz unkompliziert in der Mittagspause.
Weitere Informationen unter: www.die-arche.de.
Fachvortrag zur ungewollten Schwangerschaft nach Gewalterfahrung | 20.05.2026, 09:30 – 11:00 Uhr | online | kostenfrei
Im Mittelpunkt des Fachvortrags von pro familia stehen die rechtlichen Grundlagen sowie die Rechte von Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind und dadurch ungewollt schwanger werden. Der Vortrag vermittelt, unter welchen Voraussetzungen ein Schwangerschaftsabbruch straffrei und nicht rechtswidrig möglich ist und welche Rolle die ärztliche Feststellung dabei spielt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung: Welche Handlungssicherheit benötigen Ärzte und Fachpersonal? Wie kann sensibel und unterstützend mit Betroffenen umgegangen werden? Ziel des Vortrags ist es, Fachkräfte zu stärken, rechtliche Unsicherheiten abzubauen und einen niedrigschwelligen, selbstbestimmten Zugang zur medizinischen Versorgung zu fördern.
Anmeldung bis 15.05.2026 unter: sabine.agosta@profamilia.de oder cornelia.baur@profamilia.de.
Essstörungstrialoge für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte | 20.05.2026 & 15.07.2026, 18:30 – 20:30 Uhr | TCE-Therapie-Centrum für Essstörungen | kostenfrei
Die Trialoge des TCE – Therapie-Centrum für Essstörungen bieten Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften die Möglichkeit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe. Es werden folgende Themen angeboten:
- „Hungrig nach …“ – Welche Bedürfnisse stecken hinter einer Essstörung und wie können wir diesen gerecht werden?
- „Wie konnte ich nur?!“ – Wenn Schuldgefühle uns das Leben schwermachen.
Es finden weitere Termine im Herbst statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.tce-essstoerungen.de.
Aktionswoche Alkohol 2026 – HaLT in Bayern macht mit! | 13.06. – 21.06.2026 | verschiedene Standtorte, online | kostenfrei
Auch 2026 macht die 10. bundesweite Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Juni auf die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Alkoholkonsums aufmerksam. Ziel ist es, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu stärken und zur Reflexion des Konsumverhaltens anzuregen.
HaLT beteiligt sich gemeinsam mit den bayerischen Standorten mit präventiven Aktionen und Informationsangeboten. Die Aktionswoche fällt im Jahr 2026 in den Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft. Hierfür hat HaLT spezielle Materialien sowie eine Aufklärungstour für Gastronomiebetriebe entwickelt.
Weitere Informationen und Infomaterial unter: www.aktionswoche-alkohol.de.
Aktionstag „Wir bewegen Bayern“ | 13.06.2026, 10:00 – 16:00 Uhr | TUM Campus im Olympiapark | kostenfrei
Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung veranstaltet am 13. Juni in München, Erlangen, Würzburg, Regensburg und Augsburg die große Präventionsaktion „Wir bewegen Bayern“. Am Standort München wird die Aktion von den beiden Münchner Universitäten und Universitätskliniken der LMU und TUM ausgetragen. Unter dem Motto „Aktiv gegen Krebs!“ sollen möglichst viele Menschen dazu inspiriert werden, Bewegung als wichtigen Baustein der Krebsprävention zu entdecken – mit Freude, Motivation und Gemeinschaft. Es wird ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Sportangeboten, spannenden Mitmachaktionen und informativen Vorträgen rund um Bewegung, Gesundheit und Krebsprävention angeboten.
Weitere Informationen unter: www.ccc-muenchen.de.
Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats: Gesundheit in München – Prävention gemeinsam gestalten | 17.06.2026, 09:00 – 13:30 Uhr | Kulturhaus Milbertshofen und online | kostenfrei
Prävention steht dieses Jahr im Fokus der Gesundheitskonferenz des Gesundheitsbeirats. In informativen Impulsvorträgen werden die Chancen, die Präventionsmaßnahmen für die Gesundheit und die Gesellschaft bieten, diskutiert sowie Präventionsprojekte aus München vorgestellt. Darüber hinaus werden spezifische Präventionsthemen wie psychische Gesundheit und die Ansprache schwer erreichbarer Zielgruppen in Workshops vertieft bearbeitet.
Weitere Informationen unter: www.gesundheitsbeirat.muenchen.de.
Webinar „Inklusive Medizin – Kompaktschulung Leichte Sprache in der Patientenkommunikation“ | 17.06.2026, 18:00 – 21:00 Uhr | online | kostenfrei
Das Webinar richtet sich an Ärzt*innen aller Fachrichtungen und medizinisches Fachpersonal in der patientennahen Versorgung, im Krankenhaus oder im niedergelassenen Bereich. Ziel des Webinars ist es, möglichst viel medizinisches Personal in München zur Kommunikation in Leichter Sprache mit Menschen mit Behinderungen fortzubilden und zu sensibilisieren. CME-Punkte sind bei der BLAEK beantragt. Bitte Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) bei Anmeldung angeben.
Anmeldung an: fachstellen.gsr@muenchen.de.
Quartiersküchen für München – Einladung zum Infotreffen | 30.06.2026, 16:00 – 19:30 Uhr | Milchstraße 13 | kostenfrei
Mit dem Treffen möchten wir interessierte Träger, Einrichtungen und Engagierte ansprechen, die überlegen, eine Quartiersküche in ihren Räumen aufzubauen oder ein solches Angebot gemeinsam mit anderen auf den Weg zu bringen. Quartiersküchen sind offene Koch- und Speiseräume im Stadtteil, die Menschen zusammenbringen. Eingeladen sind insbesondere Nachbarschaftstreffs, Kultur- und Freizeittreffs, soziale Einrichtungen, Stadtteilinitiativen und weitere Organisationen. Willkommen sind außerdem Menschen, die Interesse haben, eine Quartiersküche mitzugestalten oder anzuleiten. Im Mittelpunkt des Nachmittags steht die praktische Erfahrung: Gemeinsam wird gekocht, gegessen und sich ausgetauscht – so, wie es auch in einer regulären Quartiersküche geschieht. Anschließend gibt es Raum für Fragen und Informationen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.muenchner-ernaehrungsrat.de.
KOKAIN:prevent – Entwicklung und Nutzung digitaler Präventionsmaßnahmen für Kokainkonsumierende | 01.07.2026, 17:30 – 19:00 Uhr | online | kostenfrei
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Entwicklung und Evaluation digitaler Präventionsmaßnahmen gefördert. Entstanden ist dabei die digitale Plattform kokainfo.de, die sich spezifisch an Kokainkonsumierende wendet. Die Plattform ist in Partizipation mit Kokainkonsumierenden und Fachkräften aus der Drogenhilfe entwickelt worden. In dem Vortrag werden die Inhalte und entwickelten Selbsttests der Webseite vorgestellt sowie die zentralen Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Evaluation präsentiert. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie viele Kokainkonsumierende die Webseite genutzt haben und was diese Nutzer*innen im Hinblick auf ihr Konsumverhalten charakterisiert. Wie wurden die Selbst-Tests und Informationen bewertet? Ein Ziel der Webseite war, das Wissen zu Wirkungen und Gefahren des Kokainkonsums zu verbessern und zur kritischen Selbstreflexion des eigenen Konsumverhaltens anzuregen. Diskutiert wird, inwiefern diese Ziele erreicht wurden.
Weitere Informationen zur BAS-Vortragsreihe unter: www.bas-muenchen.de.
Fortbildung „Gewalt in der Geburtshilfe – Strukturen verstehen, Handlungsspielräume erweitern“ I 07.07.2026, 9:00 – 17:00 Uhr & 16.10.2026, 9:00 – 15:00 Uhr I Häberlstraße 17 I kostenfrei
Gewalt in der Geburtshilfe wird in dieser Fortbildung klar als strukturelles Problem in den Fokus genommen. Den Teilnehmer*innen wird ermöglicht, ihre jeweiligen Handlungsmöglichkeiten innerhalb der bestehenden Strukturen auf Grundlage eines geschärften Verständnisses für die Strukturen herauszuarbeiten. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Geburtshilfe und Studierende aus diesem Bereich. Die Teilnehmer*innenzahl ist beschränkt auf max. 25-30 Personen. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Gesundheitsreferats in Kooperation mit der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e. V. sowie dem Projekt „Zonta München says No“.
Weitere Informationen unter: www.haeberlstrasse-17.de.
Tag der Ersten Hilfe I 11.07.2026, 11:00 – 16:00 Uhr I Marienplatz I kostenfrei
Das Gesundheitsreferat veranstaltet gemeinsam mit Hilfsorganisationen und Kooperationspartner*innen bereits zum fünften Mal den stadtweiten Tag der Ersten Hilfe. In diesem Jahr werden der Münchner Bevölkerung zentral auf dem Marienplatz Wiederbelebungsmaßnahmen nähergebracht und es besteht die Möglichkeit, an Simulationspuppen selbst zu üben. Zudem werden Expert*innen vor Ort sein, um individuelle Fragen zu beantworten und wertvolle Tipps zur Ersten Hilfe zu geben.
Der Erste Hilfe Tag ist für alle offen. Weitere Informationen unter: www.muenchen.de.
16. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel | 21.07.2026, 9:30 – 16:45 | hybrid | 80 Euro (für bestimmte Personengruppen kostenfrei)
Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft startet der Kongress mit einem Einführungsvortrag zum Thema „Glücksspielwerbung im deutschen Profifußball“. Im Anschluss erwartet Sie eine spannende Podiumsdiskussion zu Sportwetten und deren Vermarktung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem zunehmend relevanten Themenfeld: dem Risiko- und Suchtverhalten im Kontext von Online-Trading und Trading-Apps.
Am Nachmittag stehen verschiedene Vorträge und Workshops zur Auswahl:
- Kommunikation als Deeskalation – Handlungsmöglichkeiten
- Fehlende Krankheitseinsicht – Was tun?
- Recovery – vom fachlichen Ansatz zur lebendigen Bewegung
- Methoden in der Gruppenarbeit mit Glücksspielenden
- Resilienz als Helfende – stark bleiben im professionellen Alltag
Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung sowie Gebühren unter: www.bas-muenchen.de.
Trauma Center Trauma Sensitive Yoga (TCTSY) – Männer I laufend, montags 11:15 – 12:00 Uhr I Horemansstr. 8 I kostenfrei
Die Gruppe bietet einen geschützten Rahmen, in dem behutsam wieder Verbindung zum eigenen Körper aufgenommen werden kann. Die Praxis orientiert sich daran, wie sich Bewegungen für im Moment anfühlen und lädt dazu ein, eigene Entscheidungen zu treffen.
Die stabilisierenden Gruppen des Trauma Hilfe Zentrum München e.V. bieten Betroffenen die Möglichkeit, emotionale Sicherheit, Selbstwahrnehmung und Orientierung im Alltag zu fördern. Die Angebote sind traumasensibel gestaltet und dienen der Stärkung individueller Ressourcen.
Informationen zu den Stabilisierungsgruppen und Anmeldung unter: www.thzm.de.
