Die Landeshauptstadt München ist Gründungsmitglied des Gesunde Städte-Netzwerkes der Bundesrepublik Deutschland (1989) und hat sich im selben Jahr dem internationalen Healthy-Cities-Projekt der WHO angeschlossen.
Zu den Zielen des Netzwerkes gehört, Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Der Kommune kommt bei deren Umsetzung eine wesentliche Rolle zu. Um der Bedeutung dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat der Stadtrat der Landeshauptstadt München im Oktober 1992 die Stärkung der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention durch die Einrichtung eines eigenen Arbeitskreises beschlossen (Gesundheitsausschuss vom 20.10.1992). Die Arbeit im Rahmen des „Gesunde Städte – Netzwerkes“ ist in den Arbeitskreis integriert.
Die konstituierende Sitzung war am 19.07.1994 unter dem Vorsitz von Angelika Lintzmeyer, damals Projektleiterin Agenda 21 im Gesundheitsreferat.